“Komm, Hoffnung”: Ausblick der Berliner Philharmoniker auf die Saison 2020/21
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“Komm, Hoffnung”: Ausblick der Berliner Philharmoniker auf die Saison 2020/21

Was für eine frohe, erwartungsvolle Stimmung an jenem April-Vormittag im Foyer der Berliner Philharmonie! Endlich ist Kirill Petrenko als neuer Chef des Orchesters im Amt und was er für die kommende Saison ankündigt, lässt hohe Erwartungen entstehen.

Ein Jahr ist dies nun her und statt Kirill Petrenko diesmal wieder live zu erleben, muss man mit einem Video Vorlieb nehmen, das auf der Website des Orchesters abrufbar ist. Aber auch in der diesmal so besonderen Situation findet der charismatische Dirigent den richtigen Ton. Er spricht dem Zuhörer Mut in dieser durch das Corona-Virus entstandenen Lage zu. Und er hat bereits eine wichtige Initiative ergriffen: Gemeinsam mit der Kulturpolitikerin Monika Grütters hat er die Schirmherrschaft über die Musiker-Nothilfe übernommen, einen Fond, der durch die gegenwärtig erzwungene Untätigkeit fast aller Musiker zu deren Unterstützung beitragen will. Persönlich hat er, mit gutem Beispiel vorangehend, bereits einen größeren Betrag gespendet.

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Wagners “Ring des Nibelungen” aus Fernost

Richard Wagners opus magnum, die Ring-Tetralogie komplett auf Tonträger zu bannen, erfordert auch heute noch einen erheblichen Kraftaufwand technischer wie künstlerischer Art.

Seit den Tagen Georg Soltis, der für die DECCA in den 1960er-Jahren den ersten im Studio eingespielten Ring dirigierte, haben sich die technischen Voraussetzungen für ein solches Großprojekt zwar sehr verbessert, aber das künstlerische Wagnis ist in Zeiten des unüberhörbaren Niedergangs der Gesangskultur ein noch erheblich Größeres.

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Bravo Franco! Franco Fagioli singt Leonardo Vinci bei DG
Foto: DG

Bravo Franco! Franco Fagioli singt Leonardo Vinci bei DG

Franco Fagioli, der argentinische Countertenor hat gut lachen, und das tut er auch herzerfrischend auf dem Cover seiner neuen CD. Obwohl er schon 2003 den Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ gewann, musste bis 2012 auf seinen Durchbruch warten. Dieser gelang ihm mit Leonardo Vincis Oper „Artaserse“ , die sowohl szenisch als auch konzertant 2012 in mehreren Städten gezeigt wurde, und auch ihren Weg auf CD und DVD fand. In dieser Produktion konkurrierte er mit Counter-Stars wie Philippe Jaroussky, Max Emanuel Cencic, Valer Sabadus, u.a.m. und sang die Elite dieser Zunft glatt an die Wand.

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Allegro con brio: Vorschau auf das Musikfest Berlin 2020

Das traditionelle Musikfest Berlin will dieses Jahr als ein Fest für Beethoven und die Musik unserer Zeit verstanden werden. Die Ehrungen für Beethoven im Jahr seines 250. Geburtstages waren zahlreich geplant, nicht wenig davon ist aber der Stilllegung des Kulturbetriebes in diesen Wochen zum Opfer gefallen. Man kann Beethoven durchaus als ein spätes Corona-Opfer betrachten.

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