Trockenübung der Bayerischen Staatsoper: La Bohème im menschenleeren Paris

Die Nöte der stillgelegten Opernhäuser führen zu manchmal etwas schrägen Veranstaltungen, die sämtlich aus der Not geboren sind. Die Bayerische Staatsoper beschert uns also eine Live-Bohème aus dem leeren Nationaltheater. Ganz so live ist sie dann aber doch nicht, sie wurde bereits am 27. November aufgezeichnet, und wird auch noch ein weiteres Mal gezeigt: am Donnerstag, 3. Dezember 2020, um 19 Uhr für 14,90 Euro (Video on demand).

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Neun mal Beethoven von alten Meistern

Das durch die Auswirkungen der Corona-Krise in seiner vollen Entfaltung verhinderte Beethoven-Gedenkjahr hat natürlich auch auf dem Tonträger-Markt eine geballte Ladung an Neuaufnahmen mit Werken des Jubilars hervor gebracht. Mit einer originellen Idee wartet das Eigenlabel des berühmten, in der upper class der großen Orchester spielenden Concertgebouworkest Amsterdam auf.

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Barockes Gender-Verwirrspiel: Cestis “La Dori” aus Innsbruck

Neben Francesco Cavalli gilt Pietro Antonio Cesti als einer der herausragenden Komponisten der venezianischen Oper der Barockzeit. 1652 wurde er an die Hofkapelle des Erzherzogs Ferdinand Karl berufen, und entfaltete in Innsbruck eine erfolgreiche Tätigkeit. Als dritte der für Innsbruck geschriebenen Opern erlebte 1657 La Dori hier ihre Uraufführung.

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Ein Trost für alle Tanzwütigen: Rubinsteins “Le Bal”

Der Pianist, Dirigent und Komponist Anton Rubinstein (1829-1894) ist außerhalb seiner russischen Heimat heute beinahe vergessen. Dort wird sogar seine erfolgreichste Oper, „Der Dämon“ immer wieder aufgeführt. Im Rest der Welt haben aber selbst Aufführungen von Rubinsteins zahlreichen Klavierwerken Seltenheitswert.

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Ein früher Gipfelstürmer: Benjamin Hewat-Craws “Winterreise”

Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise“ gilt allgemein als Mount Everest der Gattung des Kunstliedes. Generationen von Sängern sämtlicher Stimmlagen haben sich daran versucht und wurden an dem Gelingen ihrer Interpretation gemessen. Die berühmtesten Liedsänger wie Hans Hotter oder Dietrich Fischer-Dieskau haben sich ein Künstlerleben lang mit diesen Liedern beschäftigt, sie auch mehrfach für die Schallplatte eingespielt.

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