Riccardo Chaillys reiches Stravinsky-Füllhorn

Die Musikwelt gedenkt 2021 Igor Stravinskys 50. Todestag. Dies lenkt den Fokus einmal mehr auf einen der schillerndsten und ungewöhnlichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Der runde Todestag findet natürlich auch ein Echo in der Tonträger-Industrie, neben Neuaufnahmen einzelner Werke erscheinen auch umfangreiche Zusammenstellungen.

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„Elektra“ light aus Salzburg jetzt auch auf DVD

Wenn Klytämnestra, vom eigenen Sohn Orest gemordet, ihr Leben verröchelt, erscheinen auf dem Bühnenhintergrund Blutspritzer, die alsbald von Fliegen bedeckt werden. Das ist optisch vielleicht der stimmigste Moment in Krzysztof Warlikowskis verrätselter Inszenierung von Hofmannsthals und Strauss‘ Version der Atriden-Tragödie.

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Sängerfest mit Schwachstellen: Janowskis “Fidelio”- Einspielung

Diese im Juni 2020 entstandene Aufnahme sollte eigentlich als Mitschnitt von öffentlichen Konzerten in der Dresdner Philharmonie stattfinden. Corona hat die Konzerte, nicht aber die Platteneinspielung verhindert. Ein Kuriosum ist nur der Einsatz des Chores. Wurde für die Pizzaro-Arie der MDR-Rundfunkchor eingesetzt, so werden die übrigen Chorpassagen vom Sächsischen Staatsopernchor gesungen. In beiden Fällen wurden die Chorsequenzen pandemiebedingt erst nachträglich zugespielt.

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Fehlschuss in vermintes Gelände: Anno Mungens Versuch über Wieland Wagner

Der Bildausschnitt, der sich auf dem Schutzumschlag befindet, steht symbolisch für den höchst zweifelhaften Ansatz dieser Publikation. Das Foto, das im Original Adolf Hitler mit den beiden Wagner-Enkeln Wieland und Wolfgang zeigt, die sich bei ihm unterhaken, wurde beschnitten. Wolfgang, als der publizistisch weniger Ergiebige, bleibt außen vor.

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Eine “Walküre” aus Sofia erstaunt

Nach einem durchaus achtbaren Rheingold legt Dynamic nun als zweiten Teil des Rings der Oper Sofia Die Walküre vor, aufgenommen live im Jahr 2011. Wieder ist es die originelle Optik dieser Produktion, die bestechen kann. Der Regisseur Plamen Kataloff hat mit dem Bühnen- und Kostümbildner Nikolay Panayotov eine ganz eigene Bildersprache entwickelt, die futuristische Elemente, wie an Raumanzüge erinnernde Kostüme, stark symbolistische Gewandungen und an Raketen erinnernde Fortbewegungsmittel einschließt. Nichts dergleichen hat man zuvor in einer Ring-Inszenierung gesehen, und dankbar muss man die Originalität dieser Produktion anerkennen.

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