„Aida“ in der Semperoper Dresden: Christian Thielemann verlegt Theben an die Elbe

Lange war Verdis dramatische Meisteroper nicht mehr in Dresden zu hören. Für die neue Produktion stand mit Christian Thielemann der Generalmusikdirektor persönlich am Pult und bewies, dass er trotz seiner Spezialisierung auf Wagner und Richard Strauss auch als Verdi-Dirigent glänzen…

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„Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ an der Komischen Oper Berlin: Zu dieser Musik tanzt sogar der Teufel
Schwanda, der Dudelsackpfeifer (Homoki, 2022) - Rezensionsmotiv

„Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ an der Komischen Oper Berlin: Zu dieser Musik tanzt sogar der Teufel

Diese Oper des böhmischen, 1896 in Prag geborenen Komponisten Jaromir Weinberger hat alles, was eine populäre Volksoper braucht: eingängige, beschwingte Musik, eine märchenhafte, originelle Handlung und interessante Rollen für die Sänger. Nach der Uraufführung 1927 in Prag trat das Werk…

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Leoš Janáčeks „Sache Makropulos“ Unter den Linden: Die Last von 300 Jahren

Diese Oper, nach dem erfolgreichen Theaterstück Karel Capeks entstanden, ist im Grunde ein Konversationsstück mit großer Textlastigkeit. Den internationalen Gepflogenheiten folgend spielt man das Werk heute auch im deutschen Sprachraum in der tschechischen Originalsprache, dank der Übertitelung ist der komplizierte…

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„Orfeo ed Euridice“ an der Komischen Oper Berlin: Gesangskunst triumphiert über Regie-Tristesse
Orfeo ed Euridice (2022, Michieletto) Rezensionsmotiv

„Orfeo ed Euridice“ an der Komischen Oper Berlin: Gesangskunst triumphiert über Regie-Tristesse

Kaum erklingen die ersten Töne von Glucks unsterblicher Musik aus dem Graben, der optische Schock: eine leere Bühne, tristes Grau und ein Paar, das offenbar im Begriff ist, sich zu trennen. Die Frau öffnet sich die Pulsadern, das nächste Bild zeigt einen Klinikflur, bevölkert von Kranken, deren Besuchern, und Ärzten. Die Frau ist gestorben, und der Witwer Orfeo beginnt seine Klage um die verlorene Euridice. Für die weitere szenische Umsetzung des Stoffes lässt man alle Hoffnung fahren, es bahnt sich einer jener ernüchternden Opernabende an, an denen dieser der Schönheit verpflichteten Kunstform Gewalt angetan wird.

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