„Siegfried“ Unter den Linden: Wagnerianer müssen jetzt sehr tapfer sein

Beim neuen Ring an der Berliner Staatsoper ist nun der dritte Teil, „Siegfried“, über die Bühne gegangen. Dieser Teil des Rings wird oft als das Scherzo der Tetralogie bezeichnet, enthält er doch Passagen von scheinbarer Unbeschwertheit, die im gesamten Werk…

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„Die Walküre“ Unter den Linden: Die Wälsungen werden einer Vivisektion unterzogen

Am zweiten Abend dieses Ring-Zyklus wird das Konzept des Regisseurs Dmitri Tcherniakov allmählich klarer: es ist ein gnadenloser, kalter Blick auf die handelnden Personen, die bei ihm Versuchsobjekte im Forschungslabor sind, oder als deren Beobachter agieren. Hundings Hütte im ersten…

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„Rheingold“ Unter den Linden: Es gibt Ärger im Stresslabor

Den mit Spannung erwartete neuen „Ring“ Unter den Linden siedelt der Regisseur und Bühnenbildner Dmitri Tcherniakov in einem Forschungsinstitut an. Von Rhein und Gold keine Spur, Alberich ist in einem Stresslabor an Drähte angeschlossen, die Rheintöchter sind technische Assistentinnen, die…

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Nonos „Intolleranza 1960“ an der Komischen Oper Berlin wird erdrückt von der eigenen Bedeutsamkeit

Krieg, Flucht, Naturkatastrophen, menschliche Not. Flüchtlingselend, Folter – einen reichhaltigen Katalog der Schrecklichkeiten hat der politisch engagierte Komponist Luigi Nono 1960 für sein provokantes Musiktheater „Intolleranza 1960“ zum Anlass genommen. Derzeit, sechzig Jahre später, erlebt Europa wieder eine Kulmination bedrohlicher…

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Zu Ulf Schirmers Abschied: Ein „Parsifal“ der Extraklasse krönt den Leipziger Wagner-Marathon

Nach erfolgreichen dreizehn Jahren als Generalmusikdirektor, zehn Jahren auch Intendant des Opernhauses Leipzig, verabschiedet sich Ulf Schirmer nun. Als spektakulären Abschluss seiner Tätigkeit setzte er eine chronologische Aufführung sämtlicher Wagner-Opern an. Also bildete die Aufführung des Parsifal den Schluss-Stein des…

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