Gustav Mahler erlebt sein „Blaues Wunder“

„Meine Zeit wird kommen“ glaubte Gustav Mahler am Ende seines Lebens. Damit meinte er natürlich seine Kompositionen, denn seinen internationalen Ruhm hatte er sich als Dirigent und erfolgreicher Operndirektor in Hamburg, Budapest, Wien und zuletzt New York bereits erworben.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Gustav Mahler erlebt sein „Blaues Wunder“

Michael Tilson Thomas‘ großartige Hommage an Alban Berg

Die klug zusammengestellte Auswahl von Werken Alben Bergs, die in Aufnahmen des San Francisco Symphony Orchestras unter Michael Tilson Thomas soeben auf dem Label des Orchesters erschienen ist, enthält neben seinen populär gewordenen „Sieben frühen Liedern“ und den „Drei Stücken für Orchester op. 6“ auch Bergs letztes vollendetes Werk, das Violinkonzert. So wird ein repräsentativer Bogen über Bergs quantitativ überschaubares, aber qualitativ umso bedeutenderes Oeuvre gespannt.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Michael Tilson Thomas‘ großartige Hommage an Alban Berg

Prokofievs „Feuriger Engel“ in bildmächtiger Inszenierung

Das komplexe und vielschichtige Werk von Sergey Prokofiev, seine Oper „Der feurige Engel“ hat eine reichlich komplizierte Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte. Literarische Grundlage ist der gleichnamige Roman Der feurige Engel (1908) von Waleri Jakowlewitsch Brjussow. Bereits seit etwa 1920 arbeitete der Komponist an dem Libretto, insgesamt sieben Jahre nahm die Arbeit an der Oper in Anspruch.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Prokofievs „Feuriger Engel“ in bildmächtiger Inszenierung

Der poetische Minimalist John Adams

John Adams, Träger des Pulitzer und Erasmuspreises ist nicht nur Amerikas führender zeitgenössischer Komponist, seine Werke erleben auch weltweit hohe Aufführungszahlen. Adams Musik, die er selbst als Post-Minimalismus bezeichnet, besticht durch stringente Strukturen und originellle Einfälle, die einen durchgängigen Spannungsbogen halten.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Der poetische Minimalist John Adams

Mariss Jansons dirigiert einen heiteren, lyrischen Bruckner

Der 2019 verstorbene Chefdirigent des Münchner Orchesters hat in den fruchtbaren Jahren seiner Tätigkeit ein breites Repertoire von Komponisten und Werken aufgeführt. Der Bayerische Rundfunk bewahrt in seinem Archiv Mitschnitte all dieser Konzerte, nach Jansons Tod kommen nun immer mehr Zeugnisse seines musikalischen Vermächtnisses zutage. Mit den Symphonien Anton Bruckners hat Jansons sich intensiv beschäftigt, einige seiner Interpretationen sind bereits auf dem BR Klassik-Label erschienen.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Mariss Jansons dirigiert einen heiteren, lyrischen Bruckner
Menü schließen