Rattles Ringen um Wagners „Ring“

Bei den Festspielen von Aix en Provence schmiedete Sir Simon Rattle in den Jahren 2006 bis 2009 seinen ersten „Ring des Nibelungen“, der auch bei den Salzburger Osterfestspielen gezeigt wurde. Mit seinem Orchester, den Berliner Philharmonikern, wollte er so etwas wie ein Remake des Karajan-Rings der 1960er-Jahre veranstalten. Die Resonanz bei Publikum und Kritik blieb allerdings verhalten. Sir Simon will nun offenbar noch einen Versuch wagen, diesmal in Form von konzertanten Aufführungen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, verteilt über mehrere Jahre und zur Veröffentlichung auf CD vorgesehen.

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Ein “Tristan” für die Ewigkeit

Die erst kürzlich, fast vierzig Jahre nach ihrer Aufzeichnung auf DVD und Blue-Ray Disc erschienene halbszenische Produktion des Tristan hat ihre eigene, interessante Geschichte. Leonard Bernstein, der Zeit seines Lebens ein kompliziertes Verhältnis zur Musik Richard Wagners hatte, bewunderte aber speziell den Tristan sehr und wollte ihn eines Tages unter besonders günstigen Bedingungen aufführen und gleichzeitig für die Schallplatte einspielen. Nach langer Vorlaufzeit wurde das Projekt im Jahr 1981 realisiert. Mit dem durchaus opernerfahrenen Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie einer prominenten Sängerbesetzung sollte die Oper für das Label Philips bei einer konzertanten Aufführung mitgeschnitten werden.

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Wagners “Ring des Nibelungen” aus Fernost

Richard Wagners opus magnum, die Ring-Tetralogie komplett auf Tonträger zu bannen, erfordert auch heute noch einen erheblichen Kraftaufwand technischer wie künstlerischer Art.

Seit den Tagen Georg Soltis, der für die DECCA in den 1960er-Jahren den ersten im Studio eingespielten Ring dirigierte, haben sich die technischen Voraussetzungen für ein solches Großprojekt zwar sehr verbessert, aber das künstlerische Wagnis ist in Zeiten des unüberhörbaren Niedergangs der Gesangskultur ein noch erheblich Größeres.

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Bravo Franco! Franco Fagioli singt Leonardo Vinci bei DG
Foto: DG

Bravo Franco! Franco Fagioli singt Leonardo Vinci bei DG

Franco Fagioli, der argentinische Countertenor hat gut lachen, und das tut er auch herzerfrischend auf dem Cover seiner neuen CD. Obwohl er schon 2003 den Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ gewann, musste bis 2012 auf seinen Durchbruch warten. Dieser gelang ihm mit Leonardo Vincis Oper „Artaserse“ , die sowohl szenisch als auch konzertant 2012 in mehreren Städten gezeigt wurde, und auch ihren Weg auf CD und DVD fand. In dieser Produktion konkurrierte er mit Counter-Stars wie Philippe Jaroussky, Max Emanuel Cencic, Valer Sabadus, u.a.m. und sang die Elite dieser Zunft glatt an die Wand.

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