Katja Kabanowa an der Komischen Oper Berlin: Ein Haus aus Eis

Am Ende dieses bemerkenswerten Premierenabends bricht Jubel aus in dem Haus an der Behrenstraße . An einem Novembertag mit Schneeregen, der in seiner Tristesse kaum zu überbieten scheint, wurde das Publikum Zeuge einer Orgie der Gefühlskälte, die durch ihre Perfektion und Radikalität aber Begeisterung statt Depression auslöst.

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Weißt Du, wie das ward? Symposium 70 Jahre Neu-Bayreuth in Berlin

Der Richard-Wagner-Verband Berlin-Brandenburg und sein rühriger Ehrenvorsitzender Rainer Fineske , inzwischen Präsident des Internationalen Richard-Wagner-Verbandes luden zu diesem Symposium ein, das in den Foyers und unter Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin und dessen Förderkreis stattfand.

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„Mazeppa“ unter Kirill Petrenko: Tiefer Blick in die russische Seele

Das unsägliche Covid-Virus hat auch traditionelle Abläufe in der Musikwelt kräftig durcheinander gewirbelt. So fanden auch die Osterfestspiele Baden-Baden diesmal zeitversetzt im November statt. Beibehalten wurde aber die Tradition, die dort gespielte Oper in der Berliner Philharmonie anschließend konzertant aufzuführen.

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„Siegfried“ an der Deutschen Oper Berlin: Herheims Gespür für Feinripp

Wenn man bereits die ersten drei Opern dieser Ring-Neuinszenierung gesehen hat so hofft man, der „Siegfried“ könnte so schlimm nicht mehr werden. Aber Stefan Herheim, dem offenbar auch die Reste seines ursprünglichen Regie-Talents abhanden gekommen sind, toppt noch einmal alle Schwächen und Absurditäten der bisherigen Ring-Teile.

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„Idoménée“ bei den Barocktagen Unter den Linden: Die andere Seite der Geschichte

Idomeneus, in der griechischen Mythologie König von Kreta, ist als Titelheld von Mozarts Oper weithin bekannt. Tatsächlich gab es aber schon längere Zeit vor Mozart eine Oper, deren Held er ist.

Der französische Komponist André Campra führte seine Vertonung bereits 1712 in Paris auf, knapp siebzig Jahre bevor Mozarts „Idomeneo“ erstmals in München erklang. Dieser große zeitliche Unterschied erklärt sowohl die stilistischen als auch die dramaturgischen Unterschiede der beiden Opern. Erfüllt sich bei Campra das grausame Schicksal des Kreterkönigs, so lässt Mozart seine Version mit dem damals üblichen „lieto fine“, also einem glücklichen Ausgang enden.

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