Petrenko tanzt: Mendelssohn und Schostakowitsch in der Berliner Philharmonie
© Wilfried Hösl

Petrenko tanzt: Mendelssohn und Schostakowitsch in der Berliner Philharmonie

Gemeinsam ist diesen beiden Symphonien doch sehr unterschiedlicher Epochen, dass sie  in Moll geschrieben sind und in ihren ersten Sätzen eine gewisse, zur Jahreszeit passende Düsternis ausstrahlen, die sich erst im späteren Verlauf der Werke aufhellt und auch tänzerische Elemente beinhaltet. Diese Parallelen mögen Kirill Petrenko bewogen haben, sie in diesem Konzert gegenüberzustellen.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Petrenko tanzt: Mendelssohn und Schostakowitsch in der Berliner Philharmonie

Die Kunst des Daniil Trifonov: Bachs “Kunst der Fuge” in der Berliner Philharmonie

Johann Sebastian Bachs monumentales Spätwerk „Die Kunst der Fuge“ war und ist immer ein Prüfstein für den Grad der Reife die ein Pianist erreicht hat. In den etwa 70 Minuten der Spieldauer muss der Interpret alle Register seines Könnens ziehen. Daniil Trifonov ist seit dem Gewinn der Klavierwettbewerbe in Tel Aviv und Moskau vor zehn Jahren vom Geheimtipp der Klavierszene praktisch zum prominentesten Virtuosen, nicht nur seiner Altersklasse, gereift. Es ist nur logisch, dass er sich nun auch des Klavierwerkes von Bach annimmt.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Die Kunst des Daniil Trifonov: Bachs “Kunst der Fuge” in der Berliner Philharmonie

“Götterdämmerung” in Berlin: Stefan Herheim verzwergt Wagners Meisterwerk

Die Covid 19- Pandemie hat auch das timing für die Ring-Neuinszenierung an der Deutschen Oper völlig durcheinander gebracht. So hatte am Sonntag noch vor dem „Siegfried“ die abschließende „Götterdämmerung“ Premiere. Man darf aber bereits vor der letzten Premiere feststellen, dass Stefan Herheim mit seinem Ring krachend gescheitert ist. In Ermangelung eines tragfähigen Konzeptes verliert sich der Regisseur in immer abstruseren Mätzchen und Geschmacklosigkeiten.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für “Götterdämmerung” in Berlin: Stefan Herheim verzwergt Wagners Meisterwerk

César Francks skandinavisches Operndrama “Hulda”

Der bedeutende belgische Komponist César Franck schrieb neben Orchester- und Klavierwerken auch insgesamt vier Opern. Gehört hat er keine davon zu seinen Lebzeiten. Die ersten beiden erblickten niemals das Licht der Bühne, die letzte hinterließ er bei seinem Tod 1890 unvollendet. Die große, fünfaktige „Hulda“ erlebte erst nach seinem Tod in einer stark gekürzten Fassung ihre Uraufführung.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für César Francks skandinavisches Operndrama “Hulda”

Ätherisch schöne Musik und herrliche Kostüme – eine Freude für Aug und Ohr: Lullys “Atys”

Die Aufzeichnung dieser Aufführung stammt bereits aus dem Jahr 2011, aber in ihrer konsequenten Ästhetik ist sie zeitlos. Das Werk nimmt im Schaffen Lullys, aber auch in der französischen Barockoper insgesamt eine besondere Stellung ein. Der Komponist schuf damit eine praktisch neue Gattung, die tragédie lyrique. Den Anstoß dazu soll sogar der König Ludwig XIV. selbst gegeben haben, der als äußerst musikalisch galt und Lully als seinen Hofkomponisten verpflichtet hatte.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Ätherisch schöne Musik und herrliche Kostüme – eine Freude für Aug und Ohr: Lullys “Atys”
Menü schließen