Salzburger Festspiele: Andris Nelsons und die Wiener Philharmoniker schwelgen im Wohlklang
© Andris Nelsons 2018 Photo: Marco Borggreve

Salzburger Festspiele: Andris Nelsons und die Wiener Philharmoniker schwelgen im Wohlklang

Gustav Mahlers 6. Symphonie trägt die, allerdings nicht vom Komponisten selbst stammende, Bezeichnung „Tragische“. Entstanden 1904/05, noch vor den schmerzlichen Ereignissen in Mahlers Leben, wie dem Tod der Tochter und dem Zerbrechen seiner Ehe, wirkt sie wie ein Fanal für das kommende persönliche Unglück.

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Reines Mozartglück in Salzburg mit Ivor Bolton und dem Mozarteumorchester

Gleich am zweiten Tag der Festspiele, die in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nur in stark reduzierter Form stattfinden können, kam Wolfgang Amadeus Mozart gleich zweimal zur Aufführung. Noch vor der abendlichen Così-fan-tutte-Premiere fand im Haus für Mozart ein berührend schönes, nur dem Salzburger Meister vorbehaltenes Konzert statt.

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“Cosi fan tutte” in Salzburg: Von der Beredsamkeit weißer Wände und Türen
Salzburger Festspiele 2020/Wolfgang Amadeus Mozart/Cosi fan tutte/Premiere am 2.August 2020/Musikalische Leitung:Joana Mallwitz/Regie:Christof Loy/Bühne:Johannes Leiacker/Kostüme:Barbara Drosihn// Elsa Dreisig:Fiordiligi, Johannes Martin Kränzle:Don Alfonso, Marianne Crebassa:Dorabella

“Cosi fan tutte” in Salzburg: Von der Beredsamkeit weißer Wände und Türen

Deutlich über zwei Stunden agieren sechs Personen vor einer weißen Wand mit zwei ebenfalls weißen Türen. Den größten Teil der Zeit tragen sie unauffällige Alltagskleidung. Möbelstücke, Requisiten? Fehlanzeige.

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“Elektra” light: In Salzburg ist diesmal alles reduziert
SALZBURGER FESTSPIELE 2020 ELEKTRA Premiere: 01.08.2020 Musikalische Leitung:: Franz Welser-Möst Regie: Krzysztof Warlikowski Bühne und Kostüme: Matgorzata Szczesniak Beleuchtung: Felice Ross Video: Denis Guéguin Choreografie: Claude Bardouil Dramaturgie: Christian Longchamp Photo shows: Ausrine Stundyte, Asmik Grigorian

“Elektra” light: In Salzburg ist diesmal alles reduziert

Wenn Klytämnestra, vom eigenen Sohn Orest gemordet, ihr Leben verröchelt, erscheinen auf dem Bühnenhintergrund Blutspritzer, die alsbald von Fliegen bedeckt werden. Das ist optisch vielleicht der stimmigste Moment in Krzysztof Warlikowskis verrätselter Inszenierung von Hofmannsthals und Strauss‘ Version der Atriden-Tragödie.

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