Wagner-Régeny: ein fast vergessener Komponist

Der Name des rumäniendeutschen Komponisten Rudolf Wagner-Régeny sagt vielen Musikliebhabern der jüngeren Generation nicht mehr viel. Dabei waren seine Opern „Der Günstling“ und „Die Bürger von Calais“ jahrelang viel gespielt worden, auch seine letzte Oper „Das Bergwerk zu Falun“, uraufgeführt 1961 bei den Salzburger Festspielen, wurde zumindest bei der Kritik ein Erfolg. Obwohl Wagner-Régeny der SED ideologisch nicht nahe stand, blieb er bis zu seinem Tod Bürger der DDR, die ihm nebst vielen Auszeichnungen auch zu Ämtern im Musikbetrieb verhalf. So wurde er erst Professor, später Rektor der Musikhochschule Rostock, ehe er schließlich eine Professur an der Ost-Berliner Musikhochschule für Komposition annahm.

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Aus der Jugendzeit eines Genies: Mendelssohn Project Vol.1

Unter den großen Komponisten des 19. Jahrhunderts, zu denen Felix Mendelssohn Bartholdy zweifelsfrei gehört, zählt er zu den seltener Aufgeführten. Angesichts der Reichhaltigkeit und des Facettenreichtums seines Oeuvres eigentlich schwer verständlich. Mag sein, dass die Ächtung seiner Musik durch den…

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Ein leidenschaftliches Plädoyer für die moderne Oper

Es spricht für die Klugheit des Autors, ein Buch über die Oper des 20.Jahrhunderts auf eine Auswahl von hundert Werken zu begrenzen. Dies geschieht sehr zum Nutzen des nun vorgelegten Bandes, der trotz dieser weisen Beschränkung ein in jeder Hinsicht gewichtiges Buch geworden ist.

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Skurrile Belcanto-Ausgrabung: “Matilde di Shabran” vom Festival Rossini in Wildbad

Diese Oper fällt in die reife Schaffensphase des Komponisten, die er bereits mit weniger als dreißig Lebensjahren erreicht hatte. Geschrieben für ein römisches Theater gehört sie allerdings nicht zu den häufig gespielten Werken des produktiven Opernkomponisten, dem wir über vierzig Opern verdanken.

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Pia Davila: O Luna mia- zu viel der Vielfalt

Die 1988 in Berlin geborene Sopranistin Pia Davila legt mit „O Luna mia“ ihr erstes Album vor. Das Konzept dafür ist ausgesprochen eigenwillig, schließt es doch Kompositionen der Renaissance, des Impressionismus und schließlich der Gegenwart ein.

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