Enescus „Oedipe“ an der Komischen Oper Berlin: Tragödie am Beckenrand

Gut 25 Jahre arbeitete der rumänische Allroundmusiker George Enescu an seiner Oper „Oedipe“, ehe das vieraktige Werk 1936 in Paris uraufgeführt wurde. Ein Repertoirestück ist die Oper nicht geworden, dazu ist sie zu anspruchsvoll für Ausführende und Publikum. Einig ist sich die Fachwelt allerdings in ihrer Einschätzung des Werkes als bedeutende Komposition.

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Kirill Petrenkos triumphaler Schubert in der Berliner Philharmonie

Das Konzert zur Eröffnung der Saison in der Berliner Philharmonie ist stets ein gesellschaftliches Ereignis. In diesem 2. Jahr der Pandemie und nach unzähligen, ihr zum Opfer gefallenen Konzertterminen lechzt das Publikum förmlich wieder nach einem Konzerterlebnis in einem vollen…

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Im Garten der verwirrten Gefühle: Mozarts “Finta Giardiniera” an der Scala di Milano

Mozarts 1774 für München komponierte Opera buffa „La finta giardiniera“ ist bereits ein reifes Werk des 18-jährigen Komponisten. Das italienische Libretto wurde später ins Deutsche übersetzt, als „Gärtnerin aus Liebe“ hatte das Werk 1780 seine Erstaufführung.

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Vladimir Jurowski als Gipfelstürmer bei Strauss’ Alpensinfonie

Die Alpensinfonie von Richard Strauss, deutlich später als die anderen Tondichtungen des Komponisten entstanden, und Produkt eines langen Arbeitsprozesses, ist nur vordergründig eine reine Naturschilderung. Der ursprünglich von Strauss vorgesehene Titel „Der Antichrist“ weist den Weg zu dem Philosophen Nietzsche, der schon für „Also sprach Zarathustra“ gleichsam Pate gestanden hatte.

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Belcanto aus dem Baltikum: Puritani aus Kaunas

Diese 2017 entstandene, aber erst jetzt veröffentlichte Einspielung von Bellinis letzter Oper hätte man eher anderswo verortet, als ausgerechnet im litauischen Kaunas. Es ist allerdings nicht die erste Aufnahme aus der zweitgrößten Stadt Litauens, die aufhorchen lässt. Der gefeierte Tenor Lawrence Brownlee hat mit diesem Orchester bereits ein preisgekröntes Rossini-Album eingespielt.

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