Der Belcanto lebt: “Linda di Chamounix” begeistert mit außergewöhnlichen Stimmen

Diese im Januar 2021 aufgezeichnete Produktion des Orchestra e Coro del Maggio Musicale Fiorentino fand unter strengen Corona-Regeln statt. Chor und Dirigent trugen Masken und der Zuschauerraum blieb offenbar leer. Das merkt man vor allem am ausbleibenden Applaus nach den Aktschlüssen und den großen Arien.

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Tschaikowskys „Jolanthe“ unter Petrenko – ein Triumph der russischen Seele

Tschaikowskys letzte Oper, der Einakter „Jolanthe“ ist außerhalb des russischen Kulturkreises selten zu hören. Davon ausgehend, dass das wohl seine Gründe hätte, war die Erwartungshaltung für diese konzertante Aufführung überschaubar. Aber was für eine Fehleinschätzung! Wie schon beim konzertanten „Mazeppa“ im Herbst hatte Kirill Petrenko für die Aufführung fast ausschließlich russische Sänger verpflichtet. Das sicherte nicht nur eine idiomatisch saubere Interpretation, es trug auch der Tatsache Rechnung, dass russische Musik mit einer anderen Technik gesungen werden muss.

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Buchbesprechung: Alessandra Barabaschi, Stradivari

Der Name Stradivari ist wohl jedem Musikliebhaber ein Begriff. Auch dass der Träger dieses Namens der berühmteste Geigenbauer der Geschichte war, dürfte weithin bekannt sein. Darüber hinaus herrscht weitgehend Unkenntnis.

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Rossinis musikalische reizvolle Alterssünden sind von unschätzbarem Wert

Mit nur 37 Jahren zog sich der erfolgreiche Opernkomponist Gioachino Rossini vom Theater zurück, nachdem er insgesamt 39, zum Teil sehr erfolgreiche Opern komponiert hatte. Vollblutmusiker, der er war, reichte ihm aber die ausschließliche Beschäftigung mit der Gourmet-Küche nicht aus, und er komponierte weiter, allerdings hauptsächlich für das Klavier. In seinem Pariser musikalischen Salon experimentierte er mit verschiedenen musikalischen Formen und Besetzungen.

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Liederabend Lise Davidsen in der Berliner Staatsoper : Flüssiges Gold

Seit dem 28. Dezember können in Berlin (und anderswo) Veranstaltungen nur noch mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Test besucht werden. Das legt die Hürden für volle Säle sehr hoch, die Tatsache, dass dieser Liederabend der Ausnahmekünstlerin Lise Davidsen in einem nur gut zur Hälfte besetzten Saal stattfindet, ist wohl dieser Tatsache geschuldet.

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