USHER – eine beklemmende Kammeroper Unter den Linden
© Marcus Ebener

USHER – eine beklemmende Kammeroper Unter den Linden

In der Musikwelt ist allgemein bekannt, dass der Komponist Claude Debussy neben seiner Oper „Pelléas und Mélisande“ noch weitere Bühnenwerke geplant hatte. Am weitesten gediehen war das Projekt, die Erzählung „Der Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allan Poe zu vertonen. Was Debussy aber letztlich hinterließ, war ein Fragment von nicht viel mehr als 20 Minuten Musik sowie mehrere Textentwürfe.

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Jenufa auf High Heels: Das Dorf bleibt an der Deutschen Oper Berlin außen vor

Diese Inszenierung von Janaceks erfolgreichster Oper stammt bereits aus dem Jahr 2012. Kritik und Publikum reagierten damals positiv, die Produktion ist schon länger auch auf DVD erhältlich. Der Blick ins Programmheft zeigt aber, dass diese Wiederaufnahme erst die insgesamt 10. Aufführung dieser Inszenierung ist.

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„Salome“ Unter den Linden: Der Lächerlichkeit preisgegeben

Über Jahrzehnte hat der Regisseur Hans Neuenfels durch seine zum Teil extremen Theater-und Opernproduktionen polarisiert. Gemeinsam war diesen aber jeweils eine diskussionswürdige Sicht auf das inszenierte Werk. In der Inszenierung der Oper Salome für die Staatsoper Unter den Linden im Jahr 2018 verletzt er aber ein ungeschriebenes Gesetz des Regie-Handwerks: Er denunziert das Stück und gibt sowohl das Drama als auch seine handelnden Personen der Lächerlichkeit preis.

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Olga Neuwirths „Orlando“ an der Wiener Staatsoper: eine Novität der Superlative

Die ehrwürdige Wiener Staatsoper hat sich während der Direktion Dominique Meyers nicht unbedingt den Ruf einer besonders kreativen Bühne erworben. Aber nun, wenige Monate vor dem Ende seiner Amtszeit, bringt Meyer die von ihm an Olga Neuwirth in Auftrag gegebene Oper Orlando zur Uraufführung. Das erfordert einen Kraftakt, der wohl sämtliche technischen und künstlerischen Ressourcen des Hauses an seine Grenzen stoßen lässt.

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Hollywood lässt grüßen: “Samson et Dalila” Unter den Linden

Bei der Inszenierung eines biblischen Stoffes auf einen Filmregisseur zu verfallen, ist gar nicht so abwegig. Die großen Blockbuster der Vergangenheit wie Die 10 Gebote, Quo Vadis, Spartacus haben eine eigene Ästhetik geschaffen. Dem Argentinier Damian Szifron gelingt es nur bedingt, an diese Tradition anzuknüpfen. Ein Cecil B. de Mille ist er jedenfalls nicht.

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