Zwei jugendfrische Altmeister musizieren Beethoven in Luzern
Konzert LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA 1. 14. August 2020. Das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA unter der Leitung von Herbert Blomstedt. Klavier Martha Argerich. Copyright: Peter Fischli / LUCERNE FESTIVAL

Zwei jugendfrische Altmeister musizieren Beethoven in Luzern

Das Luzern-Festival, in normalen Jahren ein Stelldichein der musikalischen Prominenz und eines höchst anspruchsvollen Publikums, musste diesmal aus bekannten Gründen auf ein Minimum reduziert werden. Den gemeinsamen Auftritt von Herbert Blomstedt und Martha Argerich mit Beethoven als reduziert zu bezeichnen, ist allerdings ein Sakrileg.

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Salzburger Festspiele: Andris Nelsons und die Wiener Philharmoniker schwelgen im Wohlklang
© Andris Nelsons 2018 Photo: Marco Borggreve

Salzburger Festspiele: Andris Nelsons und die Wiener Philharmoniker schwelgen im Wohlklang

Gustav Mahlers 6. Symphonie trägt die, allerdings nicht vom Komponisten selbst stammende, Bezeichnung „Tragische“. Entstanden 1904/05, noch vor den schmerzlichen Ereignissen in Mahlers Leben, wie dem Tod der Tochter und dem Zerbrechen seiner Ehe, wirkt sie wie ein Fanal für das kommende persönliche Unglück.

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Reines Mozartglück in Salzburg mit Ivor Bolton und dem Mozarteumorchester

Gleich am zweiten Tag der Festspiele, die in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nur in stark reduzierter Form stattfinden können, kam Wolfgang Amadeus Mozart gleich zweimal zur Aufführung. Noch vor der abendlichen Così-fan-tutte-Premiere fand im Haus für Mozart ein berührend schönes, nur dem Salzburger Meister vorbehaltenes Konzert statt.

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Sei umschlungen, leere Halle: Das Europakonzert der Berliner Philharmoniker

Das traditionell am Gründungstag des Orchesters, dem 1. Mai, alljährlich als Europakonzert in einer anderen europäischen Stadt stattfindende Konzert war in diesem Jahr für Tel Aviv vorgesehen, so eng will man den Begriff Europa hier nicht verstanden wissen. Das Konzert und einige weitere in Israel wären ein perfektes Begleitprogramm für den Staatsbesuch unseres Bundespräsidenten gewesen. Dann aber kam die Corona-Krise, sowohl Staatsbesuch, als auch die Israel-Reise des Orchesters können nicht stattfinden.

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“Komm, Hoffnung”: Ausblick der Berliner Philharmoniker auf die Saison 2020/21
© wikipedia.de Schirrmer

“Komm, Hoffnung”: Ausblick der Berliner Philharmoniker auf die Saison 2020/21

Was für eine frohe, erwartungsvolle Stimmung an jenem April-Vormittag im Foyer der Berliner Philharmonie! Endlich ist Kirill Petrenko als neuer Chef des Orchesters im Amt und was er für die kommende Saison ankündigt, lässt hohe Erwartungen entstehen.

Ein Jahr ist dies nun her und statt Kirill Petrenko diesmal wieder live zu erleben, muss man mit einem Video Vorlieb nehmen, das auf der Website des Orchesters abrufbar ist. Aber auch in der diesmal so besonderen Situation findet der charismatische Dirigent den richtigen Ton. Er spricht dem Zuhörer Mut in dieser durch das Corona-Virus entstandenen Lage zu. Und er hat bereits eine wichtige Initiative ergriffen: Gemeinsam mit der Kulturpolitikerin Monika Grütters hat er die Schirmherrschaft über die Musiker-Nothilfe übernommen, einen Fond, der durch die gegenwärtig erzwungene Untätigkeit fast aller Musiker zu deren Unterstützung beitragen will. Persönlich hat er, mit gutem Beispiel vorangehend, bereits einen größeren Betrag gespendet.

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