Jurowski und das RSB: Quer durch das 20. Jahrhundert

Was Vladimir Jurowski in diesem, gerade einmal 80 Minuten dauerndem Konzert fertig bringt, ist schon von der Programmwahl her ein großer Wurf. Die zu Beginn erklingende Fuga von Bach, in der Orchestrierung Anton Weberns baut die Brücke vom 18. ins 20. Jahrhundert, dem sämtliche weiteren Stücke entstammen. Webern greift die strengen barocken Formen auf, konterkariert sie aber mit einem polyphonen Orchestersatz.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Jurowski und das RSB: Quer durch das 20. Jahrhundert
Petrenko mit Schönberg und Brahms: Betreutes Hören
© Wilfried Hösl

Petrenko mit Schönberg und Brahms: Betreutes Hören

Das Hygiene-Konzept der Philharmonie Berlin ist geradezu akribisch ausgefeilt. Hier hat man sich wirklich Gedanken gemacht, um das Ansteckungs-Risiko der Besucher zu minimieren. Dies ist natürlich nicht ganz ohne Eigennutz, so will man in diesem Haus wenigstens in reduzierter Form wieder musizieren dürfen, und das vor Publikum.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Petrenko mit Schönberg und Brahms: Betreutes Hören

Charisma schlägt Pandemie

Das zweite Saison-Konzert der Berliner Philharmoniker gerät bereits zu einem frühen Höhepunkt der Saison. Die beiden aufgeführten Werke haben nicht nur die Tonart c-Moll gemeinsam, ihre niedrigen Opuszahlen weisen sie auch in beiden Fällen als relativ frühe Werke ihrer Komponisten aus.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Charisma schlägt Pandemie

Strahlende Gesichter in Salzburg: Gustavo Dudamel und Evgeny Kissin verbreiten Freude mit Liszt und Strawinsky

Franz Liszts 1. Klavierkonzert Es-Dur ist ein klassisches Virtuosenstück. Der zu seinen Lebzeiten vor allem als Pianist gefeierte Liszt brachte es selbst als Solist 1855 in Weimar zur Uraufführung. Niemand Geringerer als Hector Berlioz stand damals am Dirigentenpult. Nach einer weiteren Umarbeitung erhielt es seine heutige Gestalt.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Strahlende Gesichter in Salzburg: Gustavo Dudamel und Evgeny Kissin verbreiten Freude mit Liszt und Strawinsky

Dich teure Halle grüß‘ ich wieder? Daniel Barenboims nüchterner Mozart

Eine gefühlte Ewigkeit fanden in der Berliner Philharmonie keine Konzerte mehr statt. Erst Lockdown, dann Sommerpause und noch eine Phase der Ungewissheit, ob und wie man die neue Saison wagen könnte. Das erarbeitete Sicherheitskonzept der Philharmonie schränkt die Zuschauerzahl rigoros…

Kommentare deaktiviert für Dich teure Halle grüß‘ ich wieder? Daniel Barenboims nüchterner Mozart
Menü schließen