Strahlende Gesichter in Salzburg: Gustavo Dudamel und Evgeny Kissin verbreiten Freude mit Liszt und Strawinsky

Franz Liszts 1. Klavierkonzert Es-Dur ist ein klassisches Virtuosenstück. Der zu seinen Lebzeiten vor allem als Pianist gefeierte Liszt brachte es selbst als Solist 1855 in Weimar zur Uraufführung. Niemand Geringerer als Hector Berlioz stand damals am Dirigentenpult. Nach einer weiteren Umarbeitung erhielt es seine heutige Gestalt.

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Dich teure Halle grüß‘ ich wieder? Daniel Barenboims nüchterner Mozart

Eine gefühlte Ewigkeit fanden in der Berliner Philharmonie keine Konzerte mehr statt. Erst Lockdown, dann Sommerpause und noch eine Phase der Ungewissheit, ob und wie man die neue Saison wagen könnte. Das erarbeitete Sicherheitskonzept der Philharmonie schränkt die Zuschauerzahl rigoros…

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Anna Netrebko und Yusif Eyvazov in Salzburg: Eheglück in concert
Anna Netrebko Sopran Yusif Eyvazov Tenor

Anna Netrebko und Yusif Eyvazov in Salzburg: Eheglück in concert

Die russische Operndiva mit Österreichischem Pass, Anna Netrebko, zieht es regelmäßig zurück zu den Salzburger Festspielen, hat sie doch in deren Rahmen im Jahr 2002 ihren internationalen Durchbruch erlebt. Inzwischen bringt sie zu ihren Auftritten zumeist auch ihren Tenor-Ehemann Yusif Eyvazov mit.

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Die Kür bleibt Garanca schuldig
Elīna Garanča Mezzosopran Wiener Philharmoniker Christian Thielemann Dirigent

Die Kür bleibt Garanca schuldig

Der Dirigent Christian Thielemann ist den Wiener Philharmonikern seit vielen Jahren eng verbunden, es vergeht keine Saison, in der er nicht am Pult dieses Spitzenorchesters steht. So folgt auch dieser Konzerttermin in Salzburg einer langen Tradition. Thielemanns Programmwahl ist wenig überraschend, der Dirigent engt seinen musikalischen Kosmos erstaunlich stark ein, was vereinzelt durchaus kritisch gesehen wird. Aber so kommt das Publikum auch bei diesem Konzert in den Genuss einer ausgereiften, verinnerlichten Interpretation.

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Ein altersweiser Riccardo Muti zelebriert Beethovens Neunte

Wenn ein bedeutender Dirigent wie Riccardo Muti sich im fortgeschrittenen Alter wieder einmal Beethovens monumentaler Neunter Symphonie widmet, darf man auf die aktuelle Interpretation doppelt gespannt sein. Das große Salzburger Festspielhaus, atmosphärisch eher nüchtern aber mit guter Akustik ausgestattet, bietet den Rahmen für Mutis altersweise Auseinandersetzung mit Beethoven.

Sein Ansatz wird schnell deutlich: Hier wird in großen Dimensionen gedacht und gestaltet. Wie er im ersten Satz auf die Schilderung der Apokalypse zusteuert und diese dann in monumentaler Größe durchführt, hinterlässt tiefen Eindruck.

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