Flotows Martha mit Maria Bengtsson
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Flotows Martha mit Maria Bengtsson

Die nicht mehr zu leugnende Dominanz der Regie über die Musik im heutigen Musiktheater hat naturgemäß Auswirkungen auf das gängige  Repertoire. Es ist nicht mehr zu übersehen, dass früher häufig gespielte Werke von den Spielplänen verschwinden, weil ihre Handlung sich für Aktualisierungen oder Verfremdungen wenig, oder gar nicht eignen.

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“Parsifal” begeistert die Zuschauer in der Bayerischen Staatsoper
© Ruth Walz

“Parsifal” begeistert die Zuschauer in der Bayerischen Staatsoper

Für die diesjährige Festspielpremiere hat die Bayerische Staatsoper in München eine Besetzung und ein Leitungsteam aufgeboten, wie es wohl nur ein Haus mit vergleichbarer finanzieller Ausstattung und Strahlkraft zu tun in der Lage ist. Dass sich diese Produktion mehr hören als sehen lassen kann, liegt an den doch sehr massiven Vorgaben, die Georg Baselitz‘ Bühnenbilder für den Regisseur Pierre Audi bedeuteten. Die kranken Bäume im ersten Akt, die sich nach bekannter Manier im dritten Akt auf den Kopf gestellt wieder finden, die jeder Sinnlichkeit entbehrende geborstene Mauer des zweiten Aktes sind doch sehr dominante Elemente. Der Regisseur Pierre Audi ließ offenbar seinen Sängern teilweise auch freie Hand bei der Gestaltung ihrer Rollen.

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Brittens War Requiem in Berlin: Mahnung in unruhigen Zeiten
© Marcus Ebener

Brittens War Requiem in Berlin: Mahnung in unruhigen Zeiten

Als Schluss-und Höhepunkt ihrer diesjährigen Abonnements-Konzerte hatte die Staatskapelle Berlin das War Requiem op. 66 von Benjamin Britten gewählt. Das 1962 für die Einweihung des Neubaus der Kathedrale von Coventry geschaffene Opus ist wie wenige Werke der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in das Standard-Programm großer Orchester und Chöre aufgenommen.

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Dresdner Philharmonie: Spätromantischer Ohrenschmaus
© Marco Borggreve

Dresdner Philharmonie: Spätromantischer Ohrenschmaus

Eingeleitet wurde das – erschreckend schlecht besuchte – Konzert mit dem Notturno für Streicher und Harfe (ohne Opuszahl) von Arnold Schönberg. Hatte ein Teil des Publikums beim Namen Schönberg schwer verdauliche Zwölftonmusik erwartet, so sah es sich mit einem ganz der Spätromantik zuzuordnenden kurzen, aber sehr effektvollen Stück konfrontiert. In seiner frühen Schaffensperiode hatte der Komponist ja bekanntlich noch tonal komponiert.

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Deutsche Oper Berlin: ES FEHLEN KUTSCHEN, PFERDE – UND EIN REGISSEUR
© Thomas Aurin

Deutsche Oper Berlin: ES FEHLEN KUTSCHEN, PFERDE – UND EIN REGISSEUR

Rossinis „Il Viaggio a Reims“, 1825 als Festoper für die Krönung Karls X. geschrieben, war lange in Vergessenheit geraten. In den 1980er-Jahren wurde sie wieder ausgegraben, Claudio Abbado spielte sie mit Starbesetzung für die Schallplatte ein. Seither hält sich das Werk auf den Spielplänen.

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