„Die Welt ist tief“: Lorenzo Viotti debütiert mit Mahlers Dritter bei den Berliner Philharmonikern

Die  Konzertabsage von Yannick Nezet-Seguin bescherte Orchester und Publikum ein unerwartetes, aber im Grunde längst fälliges Debüt am Pult. Der junge, knapp dreißigjährige Lorenzo Viotti, Sproß einer urmusikalischen Familie, sprang kurzfristig ein, um Mahlers dritte Symphonie zu dirigieren. Offenbar so kurzfristig, dass sogar das gedruckte Programm mit einem Einlege-Zettel versehen werden musste.

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Mascagnis „Iris“ – eine Oper ohne Liebe

Seit bereits zehn Jahren macht sich die Berliner Operngruppe um die Ausgrabung vergessener Opern verdient. Unter der künstlerischen Gesamtleitung von Felix Krieger wurden seit 2010 Werke von Verdi, Donizetti, Bellini und Puccini halbszenisch aufgeführt, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Platz im Repertoire gefunden haben.

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Kirill Petrenko lädt zu Entdeckungen abseits des Mainstreams ein

Schon zu Beginn seiner Amtszeit macht Kirill Petrenko deutlich, dass ihm für sein Orchester und speziell für die von ihm geleiteten Konzerte ein breit aufgestelltes Repertoire vorschwebt. In den letzten Monaten hat er einen breiten Bogen von Beethovens 9. Symphonie, seinem amerikanischen Broadway-Melodien gewidmeten Silvesterkonzert, der Asrael-Symphonie von Josef Suk und Mahlers monumentaler 6. Symphonie gespannt.

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Andre Heller inszeniert am Rosenkavalier vorbei- eine eher spröde Premiere Unter den Linden

Vor Beginn der Aufführung wird auf den Zwischenvorhang der Theaterzettel einer Wiener Benefizvorstellung des Rosenkavaliers vom Februar 1917 projeziert. Diese fand damals zu Gunsten von Witwen und Waisen des ersten Weltkrieges statt. Andre Heller versucht in seiner ersten Opernregie, Geist und Stil dieser Aufführung zu rekonstruieren. Diese intellektuelle Spielerei ist doch ein wenig weit hergeholt und führt den noch deutlich unerfahrenen Regisseur auch prompt ins Abseits.

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Kirill Petrenko hat allen Grund zu strahlen
Generalprobe "Suor Angelica" von Giacomo Puccini, Berliner Philharmoniker. Dirigent: Kirill Petrenko. Ein Projekt der Education Abteilung mit Regisseurin Nicola Hümpel und interpretiert von jungen Nachwuchssängerinnen, dem Chor des Vokalhelden-Chorprogramms und der Karajan-Akademie. Berlin, Philharmonie, 01.02.2020

Kirill Petrenko hat allen Grund zu strahlen

Nachwuchsförderung ist auch im Bereich der klassischen Musik ein dringliches Gebot. Chefdirigent Kirill Petrenko weiß sehr wohl darum, und stellt sich auch regelmäßig in den Dienst verschiedener Projekte.

War es in der letzten Saison ein Konzert, das er mit dem Bundesjugendorchester erarbeitete, ist es in dieser Saison ein Opernprojekt. Seine Wahl fiel auf den Puccini-Einakter Suor Angelica, den mittleren Teil des so genannten Trittico, das als Auftragswerk der Metropolitan Opera New York entstand. Petrenko hielt das Werk deshalb so geeignet für dieses Projekt, weil es mit einer Ausnahme junge, lyrische Sängerstimmen verlangt. Die fand er bei Studentinnen der Berliner Musikhochschulen, für die größeren Solopartien wurden Nachwuchssängerinnen verschiedenster Nationalitäten verpflichtet.

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