Russisches vom Feinsten: Trifonov und Nelsons brillieren in der Philharmonie Berlin
© Andris Nelsons 2018 Photo: Marco Borggreve

Russisches vom Feinsten: Trifonov und Nelsons brillieren in der Philharmonie Berlin

Der erst 28 Jahre alte Pianist Daniil Trifonov hat spätestens seit dem Gewinn des Rubinstein-Wettbewerbs 2011 in Tel Aviv zur internationalen Spitzenklasse der Pianisten aufgeschlossen. Neben der virtuosen Beherrschung „seines“ Instruments ist es vor allem die ungewöhnliche Mischung aus virilem, kräftigem Anschlag und verträumter Sanftmut, die für den Ausnahmekünstler einnehmen.

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Wagner-Glück mit Schager und Kampe im “Tristan” Unter den Linden
© Marcus Ebener

Wagner-Glück mit Schager und Kampe im “Tristan” Unter den Linden

Wagner selbst hat einmal vor perfekten Tristan-Aufführungen gewarnt, die Menschen würden sie wohl nicht ertragen und wahnsinnig werden. Eine Ahnung dessen, was Wagner damit gemeint haben könnte, bot die Aufführung in der Staatsoper Unter den Linden an  diesem schwül-warmen Nachmittag und Abend.

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Schönheitstrunkene letzte Strauss-Lieder mit Lise Davidsen
©DECCA

Schönheitstrunkene letzte Strauss-Lieder mit Lise Davidsen

Mit einiger Vorfreude hatte man die Gesangssolistin Krassimira Stoyanova erwartet, die aber kurzfristig durch die junge Norwegerin Lise Davidsen ersetzt werden musste. Auf Davidsen, die im Augenblick eine Karriere im Eilzugtempo macht, dieses Jahr- wie übrigens auch Stoyanova- in Bayreuth debütiert, und gerade bei DECCA ihr erstes Album veröffentlicht, war man ohnehin neugierig.

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Ein Retro-Rigoletto langweilt Unter den Linden in Berlin
© Brinkhoff / Mögenburg

Ein Retro-Rigoletto langweilt Unter den Linden in Berlin

Als sich der Vorhang bei dieser Premiere in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin hebt, will man es erst gar nicht glauben: plüschig rotes Ambiente, Chor und Statisterie im Look der 1950er-Jahre, ein paar Uniformen und sehr viel Statik in der Personenführung.

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