Vladimir Jurowski als Gipfelstürmer bei Strauss’ Alpensinfonie

Die Alpensinfonie von Richard Strauss, deutlich später als die anderen Tondichtungen des Komponisten entstanden, und Produkt eines langen Arbeitsprozesses, ist nur vordergründig eine reine Naturschilderung. Der ursprünglich von Strauss vorgesehene Titel „Der Antichrist“ weist den Weg zu dem Philosophen Nietzsche, der schon für „Also sprach Zarathustra“ gleichsam Pate gestanden hatte.

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Belcanto aus dem Baltikum: Puritani aus Kaunas

Diese 2017 entstandene, aber erst jetzt veröffentlichte Einspielung von Bellinis letzter Oper hätte man eher anderswo verortet, als ausgerechnet im litauischen Kaunas. Es ist allerdings nicht die erste Aufnahme aus der zweitgrößten Stadt Litauens, die aufhorchen lässt. Der gefeierte Tenor Lawrence Brownlee hat mit diesem Orchester bereits ein preisgekröntes Rossini-Album eingespielt.

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Bruckners Symphonien in besten Händen

Das Eigenlabel der Berliner Philharmoniker gewinnt schnell an Bedeutung und Profil, kann es doch auf den Fundus von Konzerten des Orchesters mit der Dirigenten-Elite der Welt zugreifen.

Die vorliegende Box mit allen 9 Symphonien Anton Bruckners nach dessen eigener Zählung ist erneut eine akustische Wunderkammer. Hier wurden Aufnahmen des letzten Jahrzehnts zusammengetragen, die Liste der Dirigenten liest sich wie ein Who’s who der bedeutendsten Vertreter ihrer Kunst.

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So machen’s alle Punks: “Cosi fan tutte” aus London

Die dritte und letzte der Opern Mozarts auf Libretti von Lorenzo da Ponte ist eine besondere Delikatesse: „Così fan tutte“ wirkt oberflächlich gesehen wie eine etwas naive Komödie, bei genauerer Betrachtung ist es aber ein tiefgründiges, eigentlich trauriges Stück über die Wandelbarkeit der Liebe.

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Spätromantisches Feuer: Richard Strauss/ César Franck

Der junge französische Geiger Brieuc Vourch und sein Landsmann, der Pianist Guillaume Vincent, haben sich für ihr gemeinsames Debüt-Album zwei äußerst diffizile Stücke vorgenommen. Die Sonaten für Violine und Klavier von Richard Strauss und César Franck haben gemeinsam, noch den Geist der Spätromantik zu atmen, dem ihre Komponisten entstammen. Überaus deutlich ist in den Stücken aber auch schon das heraufziehende 20. Jahrhundert durchhörbar, das Franck allerdings nicht mehr erlebt hat, er starb bereits 1890.

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