Zandonais „Francesca da Rimini“: Saftiger Verismo an der Deutschen Oper Berlin

Riccardo Zandonais 1914 uraufgeführte Oper „Francesca da Rimini“ erscheint nach ursprünglicher Popularität inzwischen immer seltener auf den Spielplänen der großen Opernhäuser. Das mag zum Teil daran liegen, dass für die Titelrolle zwingend eine Sopranistin zur Verfügung stehen muss, die abgesehen von den erheblichen stimmlichen Anforderungen auch schauspielerisches Talent und Charisma mitbringen muss.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Zandonais „Francesca da Rimini“: Saftiger Verismo an der Deutschen Oper Berlin

Von Hühnersuppen, Gustav Mahler und Renata Tebaldi: Barrie Koskys “On Ecstasy”

Das kleine schmale Bändchen mit dem zuerst irreführenden Titel „On Ecstasy“ erweist sich auf den zweiten Blick als durchaus gehaltvolle Sammlung von autobiographischen Gedanken des nicht nur in Berlin bekannten und beliebten Regisseurs und Intendanten der Komischen Oper Berlin.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Von Hühnersuppen, Gustav Mahler und Renata Tebaldi: Barrie Koskys “On Ecstasy”

Andrè Schuen interpretiert eine robuste „Schöne Müllerin“

Der aus Südtirol stammende Bariton Andrè Schuen klettert trotz der durch Corona bedingten Ausdünnung der Kulturszene beständig höher auf seiner Karriereleiter. Sein Guglielmo bei den Salzburger Festspielen in einer reduzierten „Così fan tutte“, zuletzt sein Figaro-Graf in einer Wiener Neuproduktion waren wichtige Stationen auf dem Weg an die Spitze. Die ehrwürdige Deutsche Grammophon-Gesellschaft tat gut daran, sich den Bariton mit einem Exklusiv-Vertrag zu sichern, eine Ehre, welche in Zeiten eines stetig sinkenden vokalen Niveaus nur wenigen Sängern zuteil wird.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Andrè Schuen interpretiert eine robuste „Schöne Müllerin“

Simon Stones „Traviata“ in Wien: Sex, Lügen und Videos

Verdis Traviata in völlig ungewohntem Ambiente: Das wurde schon oft versucht, aufgegangen ist diese Rechnung noch nie. Genau betrachtet ist die Basis des Stoffes schon eine zweifelhafte. Mit dem Roman „Die Kameliendame“ schrieb sich der jüngere Alexandre Dumas seine unglückliche…

Kommentare deaktiviert für Simon Stones „Traviata“ in Wien: Sex, Lügen und Videos

Gustav Mahler erlebt sein „Blaues Wunder“

„Meine Zeit wird kommen“ glaubte Gustav Mahler am Ende seines Lebens. Damit meinte er natürlich seine Kompositionen, denn seinen internationalen Ruhm hatte er sich als Dirigent und erfolgreicher Operndirektor in Hamburg, Budapest, Wien und zuletzt New York bereits erworben.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Gustav Mahler erlebt sein „Blaues Wunder“
Menü schließen