So machen’s alle Punks: “Cosi fan tutte” aus London

Die dritte und letzte der Opern Mozarts auf Libretti von Lorenzo da Ponte ist eine besondere Delikatesse: „Così fan tutte“ wirkt oberflächlich gesehen wie eine etwas naive Komödie, bei genauerer Betrachtung ist es aber ein tiefgründiges, eigentlich trauriges Stück über die Wandelbarkeit der Liebe.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für So machen’s alle Punks: “Cosi fan tutte” aus London

Spätromantisches Feuer: Richard Strauss/ César Franck

Der junge französische Geiger Brieuc Vourch und sein Landsmann, der Pianist Guillaume Vincent, haben sich für ihr gemeinsames Debüt-Album zwei äußerst diffizile Stücke vorgenommen. Die Sonaten für Violine und Klavier von Richard Strauss und César Franck haben gemeinsam, noch den Geist der Spätromantik zu atmen, dem ihre Komponisten entstammen. Überaus deutlich ist in den Stücken aber auch schon das heraufziehende 20. Jahrhundert durchhörbar, das Franck allerdings nicht mehr erlebt hat, er starb bereits 1890.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Spätromantisches Feuer: Richard Strauss/ César Franck

Jonas Kaufmann in einer von Temperament berstenden „Toten Stadt“

Korngolds Oper, ein ursprünglich ganz großer Erfolg, wurde nach dem Verbot durch die Nationalsozialisten wie alle anderen Werke des jüdischen Komponisten für lange Zeit beinahe vergessen. Erst ab den 1970 Jahren kehrte die „Tote Stadt“ allmählich wieder auf die Opernspielpläne zurück, inzwischen kann man durchaus von einer Korngold-Renaissance sprechen, die auch andere Werke wieder in den Fokus rückt.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Jonas Kaufmann in einer von Temperament berstenden „Toten Stadt“

Bayreuth is back! Ein “Fliegender Holländer” mit Licht und Schatten

Foto: Enrico Nawrath / Bayreuther Festspiele (c)

Die Pandemie schwebte bis zuletzt als Damoklesschwert über den diesjährigen Bayreuther Festspielen, im letzten Jahr konnten sie erstmals seit 1951 nicht stattfinden. Diesmal glückte der Spagat mit reduzierter Zuschauerzahl und aus dem Probensaal zugespieltem Chor.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Bayreuth is back! Ein “Fliegender Holländer” mit Licht und Schatten

Wichtiger Lückenschluss: Hugo von Hofmannsthal, Alfred Roller, Richard Strauss Briefwechsel

Bei der kulturgeschichtlichen Bedeutung, die man zweifellos allen dreien dieser Briefschreiber zugestehen muss, verwundert es, dass die Veröffentlichung dieser hoch interessanten Briefe erst viele Jahrzehnte nach deren Tod erfolgt. Der Briefwechsel Strauss-von Hofmannsthal liegt schließlich seit fast siebzig Jahren vor. Umso dankbarer ist man, mit dieser musterhaft sorgfältigen Edition einen wichtigen Lückenschluss der Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der Strauss-Opern in Händen zu halten. Alfred Roller hatte sich bereits während der Direktionszeit Gustav Mahlers als kongenialer Partner beim Bestreben, eine Opernreform auf den Weg zu bringen, profiliert. Sein gestalterischer Anteil an Inszenierungen ging jeweils deutlich über die Bühnenbilder und Kostüme hinaus.

(mehr …)

Kommentare deaktiviert für Wichtiger Lückenschluss: Hugo von Hofmannsthal, Alfred Roller, Richard Strauss Briefwechsel
Menü schließen